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Von innen nach außen strahlen.Warum Investition in sich selbst der mutigste Schritt ist, den du gehen kannst.Resilienz & Persönlichkeitsentwicklung   |   Lesezeit ca. 5 Minuten

  • Autorenbild: Anja Wolfram W!RKSAM Coaching
    Anja Wolfram W!RKSAM Coaching
  • 7. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Blogartikel für wirksam.org · Kategorie: Resilienz & Achtsamkeit · Lesezeit: ca. 5 Minuten ]



Selbstfürsorge, Investition, Bauchgefühl, Frauen, Coaching Dresden, Resilienz, Selbstbestimmung 

Manchmal trifft man eine Entscheidung, die sich von außen vielleicht unlogisch anfühlt.

Zu teuer. Zu viel Zeit. Nicht der richtige Moment.

Und trotzdem sagt etwas in dir ganz leise, dass dies so richtig ist.

Ich habe gelernt, auf diese Stimme zu hören. Nicht immer sofort und nicht immer fällt es mir leicht. Aber immer öfter und je älter ich werde, vertraue ich diesem Impuls.

 

Was Investition wirklich bedeutet

Die Investition in sich selbst ist eine der mutigsten Entscheidungen, die eine Frau treffen kann. Weil sie bedeutet: Ich bin es wert. Meine Zeit ist es wert. Mein Wohlbefinden ist es wert.

Nicht irgendwann. Jetzt.

Was ich damit meine, ist nicht zwingend Geld. Es ist vor allem Zeit und Stille. Das Erlauben, innezuhalten und sich ehrlich zu fragen: Was brauche ich wirklich? Was lässt mich innerlich strahlen?

Diese Fragen klingen einfach. Aber die wenigsten stellen sie sich wirklich, weil sie vom Alltag abgelenkt sind oder weil sie anderen Priorität oder keinen Raum dafür haben. Weil man es nicht gewohnt ist, sich selbst ganz oben auf die Liste zu setzen.

Dabei ist genau das der Anfang von allem.

 

Was die Wissenschaft dazu sagt

Der Neurowissenschaftler Antonio Damasio beschreibt in seiner Somatic Marker Hypothesis, dass Körpersignale, also genau das, was wir als Bauchgefühl kennen, eine zentrale Rolle bei guten Entscheidungen spielen. Unser Körper verarbeitet Erfahrungen und speichert sie als somatische Marker, die uns unbewusst leiten, oft schneller und präziser als jede rationale Analyse. (Damasio, 1994)

Hinzu kommt, was die Selbstbestimmungstheorie belegt: Menschen, die aus innerer Überzeugung handeln und nicht aus äußerem Druck, sind langfristig resilienter, zufriedener und leistungsfähiger. Die Entscheidung, in sich selbst zu investieren, bewusst, aus dem Inneren heraus, ist also nicht Selbstsucht. Sie ist die Grundlage für alles andere. (Deci & Ryan, 2000)

Und die Forscherin Kristin Neff, eine der führenden Wissenschaftlerinnen zum Thema Selbstmitgefühl, zeigt: Wer gut mit sich selbst umgeht, ist nicht schwach. Er oder sie ist stabiler, belastbarer und empathischer gegenüber anderen. (Neff, 2011)


Sich selbst an erste Stelle zu setzen ist keine Schwäche. Es ist die Voraussetzung dafür, wirklich da zu sein – für andere und für sich selbst.


Was entsteht, wenn du anfängst zu strahlen

Wer weiß, was ihn wirklich trägt, trifft bessere Entscheidungen. Führt klarer. Lebt bewusster. Und strahlt: nicht weil alles perfekt ist, sondern weil man sich selbst nicht mehr aus den Augen verliert.

Dieses Strahlen ist kein lautes, perfektes Bild. Es ist das stille, ehrliche Moment mit dezentem Licht, das von innen nach außen scheint.

Genau das meine ich.

 

Eine Frage für dich

Was war deine letzte Investition in dich selbst? Nicht die große, spektakuläre. Auch die kleine, stille zählt. Ein freier Abend. Ein Spaziergang ohne Ziel. Ein Gespräch, das dich wirklich trägt.

Und wenn du gerade spürst: Ich möchte mehr davon: ich bin da. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was du gerade brauchst.

  

Quellenverzeichnis

Damasio, A.R. (1994) Descartes’ Error: Emotion, Reason, and the Human Brain. New York: Putnam.

Deci, E.L. and Ryan, R.M. (2000) ‘The “what” and “why” of goal pursuits: Human needs and the self-determination of behavior’, Psychological Inquiry, 11(4), pp. 227–268.

Neff, K.D. (2011) Self-Compassion: The Proven Power of Being Kind to Yourself. New York: William Morrow.

 

 

 
 
 

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